Förderung und Unterstützung

Die Lernenden Energieeffizienz-Netzwerke (LEEN-Netzwerke) tragen nicht nur in den teilnehmenden Betrieben zur Energieeffizienzsteigerung und Emissionsminderung bei, sondern können auch zur Senkung der energiebedingten Treibhausgasemissionen auf Bundesebene einen erheblichen Beitrag leisten, wie das Projekt „30 Pilot-Netzwerke“ gezeigt hat.

Das Bundesumweltministerium unterstützt dieses erfolgreiche Instrument der Wirtschaft für die Wirtschaft über das Projekts LEEN100plus, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative seit August 2014 läuft. Anfang 2015 wurde das Projekt mit 1,3 Millionen Euro aufgestockt. Damit wird die im Dezember 2014 zwischen Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium und Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt. Ziel ist es, intensiver über Energieeffizienz-Netzwerke zu informieren, Anreize für weitere LEEN- und Mari:e-Netzwerke zu schaffen und die Teilnahme an solchen Netzwerken zu erleichtern. Das Projektteam unterstützt dabei insbesondere die Initiierung und Startphase von LEEN- und Mari:e-Netzwerken. Zudem werden aktuell zehn Netzwerke mit einer Anteilsvergütung für ein Energieaudit beziehungsweise eine Umsetzungsberatung gefördert. Die Teilnehmer dieser ersten zehn LEEN- beziehungsweise Mari:e-Netzwerke, die seit 2015 entstanden sind, werden mit bis zu 4.000 Euro pro Betrieb für das Energieaudit oder eine Umsetzungsberatung bezuschusst. Inzwischen sind alle Fördermittel für Netzwerke vergeben (Stand 10.10.2016).

Welche Unterstützung können Sie bekommen?

  • Erfahrene Netzwerkentwickler beim Fraunhofer ISI, bei der Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz (STREKS) und beim Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) unterstützen Initiatoren und Netzwerkträger kostenfrei bei ihrer konzeptionellen Arbeit der Netzwerkentwicklung (nach LEEN- beziehungsweise Mari:e-Standard).
  • Für alle Unternehmen, die an einem LEEN- oder Mari:e-Netzwerk (Start bis Ende 2017) im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke teilnehmen, entfallen die erforderlichen Lizenzgebühren für die Tools und Arbeitshilfen, da das BMUB diese Finanzierung derzeit übernimmt. Die Netzwerke sind für die Dauer ihrer Laufzeit, längstens jedoch bis Ende 2020, von der Zahlung der Lizenzgebühren befreit. Die Nutzung des LEEN-Managementsystems ist für gewöhnlich kostenpflichtig (Lizenzgebühren in Höhe von 1.000 Euro pro Betrieb). Mit den Lizenzeinnahmen wird eine kontinuierliche Aktualisierung und Weiterentwicklung des LEEN-Managementsystems finanziert.
  • Unter Downloads stehen Ihnen unterschiedliche Arbeitshilfen zur Verfügung, die Sie bei der Initiierung und Durchführung von LEEN- und Mari:e-Netzwerken unterstützen.

Sie beabsichtigen ein Netzwerk zu initiieren? Bitte kontaktieren Sie uns:

Kerstin Kopf
Projektassistenz
Telefon: +49 721 6809-320
E-Mail senden

Netzwerkträger können natürliche und juristische Personen sein, die über ausreichende wirtschaftliche und personelle Ressourcen zur Initiierung, zum Aufbau und Betrieb eines Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerkes verfügen.

 
 

Stimmen aus der Praxis

 
 

Wichtige Fragen

 
 
Label „Good Practice Energieeffizienz“
BMUB Nationale Klimaschutzinititative
Projektträger Jülich
 
 
 

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