Energetechnischer Berater

Der energietechnische Berater führt die energetische Bewertung und das Monitoring durch. Die Anforderungen insbesondere für diese beiden LEEN-Elemente sind in den Mindestanforderungen für das LEEN-Managementsystem beschrieben. Der energietechnische Berater ist für die entsprechende Terminplanung mit den Unternehmen verantwortlich und steht mit ihnen im Kontakt, um zum Beispiel Probleme im Rahmen der Datenerfassung rechtzeitig zu erfassen und Hilfestellungen geben zu können. Für die energetische Bewertung benötigt er fundierte Erfahrungen in der Energieberatung für die Industrie, betrachtet die betrieblichen Energieflüsse ganzheitlich und benennt technisch und wirtschaftlich bewertete Optimierungsmaßnahmen. Hieraus ergeben sich die unternehmensbezogenen Einsparpotentiale, welche in Summe die Grundlage für den gemeinsame Zielvorschlag für die Energie- und die CO2-Reduzierung des Netzwerks sind.

Er unterstützt den Moderator bei der Expertensuche für die Fachvorträge und ist technischer Ansprechpartner für die Teilnehmer. Der energietechnische Berater ist LEEN-zertifiziert, das heißt er kennt die Bausteine des LEEN-Managementsystems.

Für seine Aufgaben im Rahmen der energetischen Bewertung kann er auf 15 Berechnungstools zurückgreifen, mit denen insgesamt 95 Einzelmaßnahmen (teilweise auch in Maßnahmenkombinationen) bewertet werden können. Sie sind für Grobbewertungen bei begrenzter Datengrundlage zum Ist-Zustand sowie für detailliertere Bewertung bei guter Datengrundlage anwendbar, erfordern aber eine Einarbeitung und gute Kenntnisse der jeweiligen Techniken. Anhand ausführliche Dokumentationen sind die Berechnungswege nachvollziehbar.

Die Berechnungshilfen wurden im Rahmen des Projekts „30 Pilot-Netzwerke“ entwickelt und extern geprüft.

 
 

Stimmen aus der Praxis

 
 

Wichtige Fragen

 
 
BMUB Nationale Klimaschutzinititative
Projektträger Jülich
Label „Good Practice Energieeffizienz“
 
 
 

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